Öffnungszeiten
Halbtags: 07:00 - 13:00
Frühbetreuung: 06:30 - 07:00
Ganztags: 07:00 - 15:00
§13 Betreuung: 15:00 - 16:00

Pädagogisches Konzept

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Unsere Schwerpunkte

Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen

In unserem Kindergarten verfolgen wir ein inklusives Konzept. „Es darf jeder anders sein!“ Wir wollen die Unterschiedlichkeit jedes Einzelnen beachten und fördern, so entsteht ein individuelles Lernen und ein gegenseitiges Unterstützen bei Lernaufgaben. Dadurch entwickeln die Kinder ein Gefühl der Zugehörigkeit und der Wertschätzung.


Musikalische Früherziehung

Durch spezielle spielerische Aufgaben und Tätigkeiten werden Koordinations-, Konzentrations- und Aufnahmefähigkeiten geschult. Musik tut Körper und Seele gut und ist als psychische und physische Heiltherapie bekannt.

  • Freude an der Musik und an gezielter Bewegung erleben
  • Schulung der Kinderstimme
  • Förderung der tonalen Vorstellung
  • Systematische Erweiterung des Tonumfanges
  • Entwickeln der auditiven Wahrnehmung und des musikalischen Gedächtnisses
  • Mit Musik, Sprache und Bewegung spielen und gestalten lernen
  • Erlangung von motorischer Geschicklichkeit und lockerer Körperhaltung durch Tanz


Religiöse Erziehung nach Franz Kett ganzheitlich sinnorientiert erziehen und bilden

Die Begegnung mit Menschen und Geschichten mit Gott bilden den Kern der Ganzheitlich - Sinnorientierten Pädagogik, wie Franz Kett sie vorlebt und entwirft.

„Ganzheitlich, sinnorientiert erziehen und bilden“ ist ein reformpädagogischer Ansatz. Das Anliegen dieser religionspädagogischen Praxis ist den Menschen in seiner Ganzheit zu sehen und Herz, Hand und Verstand gleichermaßen zu bilden. Die Intention, die religiöse Dimension des Menschen anzusprechen, bleibt gewahrt. Schwerpunktmäßig richtet sich die Pädagogik auf eine Haltung, die den Kindern eine gelingende Beziehung zu sich selbst, zu den Mitmenschen, zur Schöpfung und letztendlich zu Gott ermöglicht


Resilienz

Sechs Fähigkeiten sind für die Resilienz eines Kindes wichtig. Ein resilientes Kind ist sich erstens seiner Gefühle bewusst und kann auch die Gefühle seines Gegenübers erkennen. Es kann zweitens seine Gefühle regulieren, kontrollieren oder sich Hilfe dafür holen. Drittens: Es kennt zudem seine Fähigkeiten und Stärken. Viertens: Es kann mit anderen Menschen Kontakt aufnehmen und sich in sie hineinversetzen. Es behauptet sich selbst, scheut sich aber auch nicht, Hilfe zu holen, wenn nötig. Ein resilientes Kind kann – fünftens – Probleme lösen und sich dafür Strategien überlegen, die es auch auf andere Situationen übertragen kann. Und es weiß – sechstens – mit Stress umzugehen. Es gibt jedoch keine generelle Resilienz, das heißt, ein Kind ist nie in allen Lebensbereichen gleich stark. Es kann zum Beispiel sehr gut in der Schule sein, sich aber schwertun, auf Altersgenossen zuzugehen. Resilienz kann man erlernen. Dazu braucht es eine gute Bindung zu den Eltern und in weiterer Folge Vertrauen und Wertschätzung von uns Erwachsenen. Mit dieser Unterstützung gelingt es den Kindern sich weiterzuentwickeln.


Montessori – Pädagogik

„Hilf mir es selbst zu tun!“ Diese Aufforderung des Kindes an uns Erwachsene erklärt das Grundanliegen des pädagogischen Konzepts von Maria Montessori. Kinder wollen von sich aus lernen, forschen und wissen. Wichtig dabei ist eine bestmögliche Umgebung zum Lernen zu schaffen.

  • Übungen des täglichen Lebens
  • Schulung der Sinne
  • Mathematik – Geometrie
  • Sprache
  • Kosmische Erziehung




Unsere Prinzipien für die Bildungsarbeit im Kindergarten

Unsere Arbeit orientiert sich an gesellschaftlichen Entwicklungen ebenso wie an wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Entwicklung und Bildung von Kindern. Lernen wird nicht mehr als gesonderter Teil betrachtet, sondern soll für das gesamte Leben wirken.

Der Planung und Durchführung von Bildungsangeboten folgen bestimmte Prinzipien, die das Kind in seiner Ganzheit erfassen um es individuell zu fördern. Durch diese Prinzipien können Bildungsprozesse gemeinsam von Kindern und Erwachsenen gestaltet werden. Diese Prinzipien werden im bundesländerübergreifenden Bildungsrahmenplan erläutert und stellen jene Bildungsbereiche dar, nach denen wir unsere Aktivitäten mit den Kindern planen und vorbereiten.


GANZHEITLICHKEIT MIT ALLEN SINNEN:

Lernen ist ein Prozess, an dem Körper, Geist und Seele beteiligt sind. Unsere Angebote sind an die sozialen, emotionalen, kognitiven und motorischen Fähigkeiten der Kinder abgestimmt und sprechen alle Sinne an.


INDIVIDUALISIERUNG:

Jedes Kind ist eine einzigartige Persönlichkeit! Die soziale und kulturelle Herkunft, die Bedürfnisse, Lernpotentiale und das Entwicklungstempo sind unterschiedlich. Wir stimmen unsere Angebote darauf ab, damit jedes Kind die nötige Zeit für sein eigenes Lerntempo erhält.


DIFFERENZIERUNG:

Mit Hilfe verschiedener Bildungsmitteln gehen wir auf individuelle Interessen, Begabungen, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Kinder ein.


EMPOWERMENT:

Orientiert sich an den Stärken und Potentialen der Kinder und soll ihnen helfen, selbständig und eigenverantwortlich zu handeln.


LEBENSWELTORIENTIERTHEIT:

Mit unserer Arbeit knüpfen wir an die vertraute Lebenswelt der Kinder an und verknüpfen neue Erfahrungen mit bereits Bekanntem. Dadurch werden neuronale Netzwerke im Gehirn aufgebaut.


INKLUSION:

Eine Bestrebung in unserer Arbeit ist es, die Kinder individuell mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen wahrzunehmen. Es ist eine grundsätzliche Haltung die über Integrationsbestrebungen hinaus geht.


SACHRICHTIGKEIT:

Wir achten darauf, dass bei der Vermittlung von Wissen die inhaltliche und begriffliche Sachrichtigkeit gegeben ist.


DIVERSITÄT:

Wir versuchen die individuellen Unterschiede (z.B.: Geschlecht, Hautfarbe, physische Fähigkeiten, ethnische Zugehörigkeit, soziale Herkunft) als Chance für unsere Bildungsarbeit wahrzunehmen. Die Verschiedenartigkeit der Menschen ist eine Voraussetzung für die Aufgeschlossenheit Neues zu erleben und zu erfahren.


GESCHLECHTSSENSIBILITÄT:

Kinder verfügen aufgrund ihrer Herkunft über unterschiedliche Erfahrungen und Vorstellungen von Geschlechterrollen. Unabhängig von ihrem Geschlecht sollen Kinder die Möglichkeit haben, die unterschiedlichen Potenziale ihrer Persönlichkeiten zu entfalten.


PARTIZIPATION:

Das Mitgestalten von Bildungsprozessen wird angeregt. In den einzelnen Gruppen werden Kinderparlamente angeboten, bei denen über angebotene Interessensschwerpunkte diskutiert und abgestimmt wird. Dadurch lernen Kinder Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.


TRANSPARENZ:

Den Kindern werden Zusammenhänge durchschaubar gemacht, aber auch für die Eltern und die Öffentlichkeit wird Bildungsgeschehen nachvollziehbar gemacht.


BILDUNGSPARTNERSCHAFT:

Versteht sich als Kooperation zwischen Kindergarten, den Familien und externen Fachkräften. Ziel aller Beteiligten ist eine lern- und -entwicklungsfördernde Umgebung der Kinder. Gegenseitiges Interesse verdeutlicht eine gemeinsame Verantwortung für das Kind.




 Pädagogische Zielsetzung

Unsere Aufgabe im Kindergarten ist es, die familiäre Erziehung zu unterstützen und zu ergänzen, um den Kindern beste Entwicklungs- und Bildungschancen zu vermitteln. Daher bieten wir kindgemäße Bildungsmöglichkeiten an, wodurch das Kind in seiner Ganzheit angesprochen wird. Es soll die Möglichkeit haben, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Kindergarten weiter zu entwickeln, neue herauszubilden um so seine Persönlichkeit zur vollen Entfaltung zu bringen.

Unser pädagogischer Alltag orientiert sich am bundesländerübergreifenden Bildungsrahmenplan, der eine ganzheitliche und vernetzte Bildung beschreibt. Der Bildungsrahmenplan skizziert ein Bild vom Kind als kompetentes Individuum, das als Ko-Konstrukteur seiner Entwicklung handelt. Kinder haben genauso wie Erwachsene umfangreiche Rechte, etwa das Recht auf ein Aufwachsen im Geist des Friedens, der Würde und Toleranz, auf ein Höchstmaß an Gesundheit, auf umfassende Bildung von Anfang an sowie auf Meinungsäußerung bei Angelegenheiten, die sie unmittelbar betreffen.

Wir sehen es als unsere Aufgabe, alle Bildungsbereiche in unserer Arbeit zu berücksichtigen und legen Wert darauf, dass die einzelnen Bereiche nicht isoliert betrachtet werden, sondern vielmehr ineinanderfließen und gemeinsam ein großes Ganzes ergeben.

Emotionen und soziale Beziehungen

Hier sehen wir es als große Aufgabe, uns unserer Rolle als Vorbildfunktion bewusst zu sein. Ich bin als Kindergartenpädagogin oder Betreuerin authentisch und zeige mich wie ich bin, ohne mich hinter einer Fassade zu verstecken. Ich zeige im angemessenen Rahmen meine Gefühle und höre mir deine an. Ich nehme mir Zeit für jedes einzelne Individuum, knüpfe Kontakte und gehe in Beziehung. Ich nehme dich an so wie du bist, akzeptiere dich mit allen Besonderheiten, Stärken und Schwächen. Ich schätze dich, und zeige dir, mit meinem ganzen Dasein, wie besonders du bist. Schön, dass es dich gibt!

  • Gefühle wahrnehmen
  • Gefühle erkennen und zuordnen
  • Gefühle verbalisieren
  • Gefühle imitieren
  • Empathie stärken
  • Verantwortung übernehmen
  • Kommunikation
  • Konfliktbewältigung
  • Ich sein- Du sein- Wir sein


Ethik und Gesellschaft

Im Kindergarten ist es uns wichtig, dass unsere Kinder Werte ganz „nebenbei“ erleben. Im täglichen respektvollen und wertschätzenden Gespräch mit jedem einzelnen Kind, in der persönlichen Begrüßung, im interessierten und aufmerksamen Zuhören von Erzähltem, in der Verwendung höflicher Redewendungen, in der Einhaltung wichtiger Regeln und Rituale, die stets gemeinsam hinterfragt werden. Diese alltäglichen Interaktionen zwischen uns und dem Kind machen es möglich Werte zu bilden, die unserem sozialen Miteinander Orientierung, Halt und Sicherheit geben. Das gemeinsame bewusste Erleben und Feiern von Festen und Traditionen aus unserem Jahreskreis, liegt uns sehr am Herzen und zeigt auch, was unsere Gesellschaft für bedeutend hält. Es ist uns aber ebenso wichtig, dass unsere Kinder andere Kulturen und Religionen kennenlernen und bemerken, dass es viele verschiedene Menschen hier auf der Erde gibt. Menschen mit einer anderen Herkunft, einer anderen Religion, einer anderen Lebensweise, Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Menschen mit besonderen Stärken und Fähigkeiten. Wir sind offen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen und integrieren sie bestens in unsere Gruppen. Wir laden Gäste aus anderen Ländern zu uns in den Kindergarten ein. Wir laden Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Stärken und Fähigkeiten zu uns ein und erkennen viele Gemeinsamkeiten. Wir feiern Feste mit Menschen aus anderen Kulturkreisen, kochen, musizieren, singen Lieder aus fernen Ländern und bemerken, dass es in all der Vielfalt bei allen Menschen die Sehnsucht nach Freundschaft, Gemeinschaft und Frieden gibt. 

Wichtig dabei sind uns folgende Punkte:

  • Partizipation
    Mitgestaltung und Mitbestimmung und Beteiligung im Kindergartenalltag/Kinderparlament
  • Achtung, Respekt, Gleichwertigkeit
    „Ich fass dich golden ein“ - mit einer Goldkette wird ein Kind eingefasst und ihm näher gebracht, wie kostbar es ist. Besondere Eigenschaften oder Talente werden in Worte gefasst und  besondere gemeinsame Erlebnisse werden einander erzählt.
  • Toleranz und Offenheit
    „Familienecke“ Jedes Kind bringt ein Foto von seiner Familie mit und gestaltet einen Rahmen. Alle Fotos werden aufgehängt und laden zum Tratschen und Verweilen ein. Du gehörst dazu!
  • Verantwortung- für sich, für andere, für die Natur
    Ich höre gut auf meinen Körper, ich übernehme die Patenschaft für ein jüngeres Kind, ich gebe Acht auf unsere Natur.
  • Gemeinschaft und Freundschaften
    Handabdrücke aller Kinder bilden ein Herz- Wir gehören zusammen.
  • Empathie
    Gefühlsbarometer, sag wie geht’s dir heute?
  • Frieden und Konfliktbegleitung
  • Selbstbestimmung, Autonomie, Freiheit
  • Wertschätzung
  • Toleranz
  • Akzeptanz
  • Interesse wecken
  • Wir gehören zusammen
  • Wir sind Freunde


Sprache und Kommunikation

Sprachliche Bildung ist das wichtigste Medium zur Auseinandersetzung eines Kindes mit seiner Umwelt und daher ein Hauptbestandteil unserer pädagogischen Arbeit im Kindergarten. Sprache trägt wesentlich dazu bei, Handlungen zu planen, Informationen aufzunehmen, zu verarbeiten und weiterzugeben und soziale Beziehungen aufzubauen.

Unser Kindergartenalltag wird durch Fingerspiele, Reime, Rollenspiele, Mitmachgeschichten, Bilderbücher, Gedichte, Sprüche, Sachgespräche und sämtlichen Geschichten, die mit verschiedensten Materialien aufbereitet werden, bereichert.

  • Verbale und nonverbale Kommunikation
  • Literacy
  • Erzähl- und Schriftkultur
  • Rollenspiel
  • Motivation wecken
  • Austausch miteinander
  • Merkfähigkeit
  • Sachwissen
  • Dialoge
  • Grundlage für soziale Beziehungen


Bewegung und Gesundheit

Bewegung täglich integriert im Kindergartenalltag, ist für uns von großer Bedeutung. Daher genießen die Kinder ein reichhaltiges Angebot an Bewegung im Bewegungsraum, Garten, Wald und beleben ihren Körper, ihren Geist und ihre Seele jeden Tag aufs Neue. Bewegungsbaustellen, Bewegungsgeschichten, Bewegung mit verschiedenen Materialien ermöglichen es den Kindern vielfältige Körper- und Bewegungserfahrungen zu sammeln.

  • Offenes Bewegungsangebot oder angeleitetes Angebot
  • Wahrnehmungsförderung
  • Wechsel von Anspannung und Entspannung
  • Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln
  • Wohlbefinden
  • Körpergefühl – Körperbewusstsein entwickeln
  • Ausdauer und Kraft fördern
  • Geschicklichkeit schulen
  • Gesunde Ernährung

Natürlich achten wir auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung im Kindergarten. Frisches Obst und Gemüse sowie Nüsse und klares Wasser werden täglich im Kindergarten angeboten. Immer wieder bereiten wir gemeinsam mit unseren Kindern eine gesunde Jause zu.


Ästhetik und Gestaltung

Dieser Bereich ist für uns eine wahre Schatzkiste. Wer darin zu graben beginnt, merkt ganz schnell, dass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Uns ist es wichtig, dass Kinder auf vielfältige Weise schöpferisch tätig werden und zu wahren Schöpfern ihrer Werke und Taten werden. Die Kinder bringen ihre eigenen Ideen ein und verleihen ihnen Ausdruck. Es gibt kein richtig oder falsch, im Vordergrund steht der Prozess und nicht das Produkt. Entscheidend sind die vielen Lern- und Erfahrungsschritte, um voranzukommen, seine Ideen umzusetzen und sein Werk zu vollenden.

  • Musik, Tanz und Theater
  • Rhythmik
  • Phantasie anregen
  • Künstlerische Tätigkeiten (malen, modellieren)
  • Experimentieren mit verschiedenen Materialien
  • Freies Gestalten und Werken